Chronik

Historie der Ortswehr Großgoltern von 1935 bis heute…

 

Die Freiwillige Feuerwehr Großgoltern wurde am 8. Februar 1935 durch 31 Gemeindemitglieder gegründet. Zu ihrem ersten Ortsbrandmeister wählten die Gründungsmitglieder Friedrich Tatje, sein Stellvertreter wurde Friedrich Noltemeyer. Für die Brandbekämpfung stand lediglich eine Handdruckspritze zur Verfügung.

Im Jahre 1945 wurde eine Motorspritze mit Anhänger beschafft, die von einem Traktor gezogen wurde.

Die Feuerwehrkapelle Goltern gründete sich am 30. Januar 1949. Erster Kapellmeister war Fritze Piepho.

1954 bekam die Ortsfeuerwehr ihr erstes Löschfahrzeug, einen LF8, welcher für die damalige Zeit ein sehr modernes Fahrzeug darstellte, mit dem nur wenige Feuerwehren ausgestattet waren. Somit ergaben sich auch viele überörtliche Einsätze.

Im Jahre 1960 trat Ortsbrandmeister Friedrich Tatje nach 25-jähriger Amtszeit zurück und übergab sein Amt in die Hände seines Sohnes gleichen Namens. Als dessen Stellvertreter wurde Heinrich Oberheide gewählt.

1964 konnte die Wehr in ein modernes, geheiztes Gerätehaus mit Schlauchturm einziehen. Im selben Jahr wurde ein LF16 TS vom zivilen Luftschutz der Wehr übergeben. Als weiteres Fahrzeug wurde am 26. Mai 1970 ein TLF16 von der Gemeinde Goltern für die Feuerwehr beschafft und in Dienst gestellt. Erster Fahrer und Maschinist war Heini Milius.

Otto Thüler wurde 1981 zum stellvertretenden Ortsbrandmeister gewählt. 1986 bekam die Ortswehr für den Katastrophenschutz ein neues LF16 TS als Ersatz für das alte Löschfahrzeug des zivilen Luftschutzes. Eine Feldküche mit nötigem Zubehör wurde 1988 der Feuerwehr durch den Landkreis Hannover zur Verfügung gestellt. Ebenfalls 1988 stellte Friedrich Tatje sein Amt als Ortsbrandmeister und Stützpunktleiter nach 28 Jahren, bei Erreichen der Altersgrenze, zur Verfügung. Die Feuerkameraden wählten Otto Thüler zum neuen Brandmeister und stellten ihm Erich Schasse als seinen Stellvertreter zur Seite. Im selben Jahr wurde ein TSA-Anhänger, welcher als Geschenk der Feuerwehr Bad Frankenhausen nach Großgoltern kam, zu einem Umweltanhänger umgebaut.

Nach 5-jähriger Planungszeit wurde 1994 der Umbau des Feuerwehrgerätehauses in Angriff genommen. Der Umbau erfolgte in Eigenleitung und war 1996 abgeschlossen. Ebenfalls 1994 stellte die Stadt Barsinghausen der Ortswehr ein Fahrzeug zur Verfügung, welches dank Erich Schasse in Zusammenarbeit mit dem Volkswagenwerk zu einem Mannschaftstransportwagen umgebaut wurde. 

1998 entschloss man sich eine Jugendfeuerwehr in Zusammenarbeit mit der Ortswehr Nordgoltern zu gründen. Die Jugendwehr hatte zum Gründungszeitpunkt 45 Mitglieder. Bernd Gnaß wurde zum ersten Jugendwart gewählt und mit dem Aufbau der Jugendfeuerwehr Groß- und Nordgoltern betraut.

Zur Erweiterung der des Gerätehauses wurde 1999 eine Garage angebaut, um weiteren Raum für Material und einen Anhänger zu schaffen.

Im Jahre 2000 legte Otto Thüler nach 12-jähriger Amtszeit seine Ämter als Ortsbrandmeister und Löschbezirksleiter nieder, als Nachfolger wurde sein bisheriger Stellvertreter Erich Schasse in beide Ämter gewählt. Neuer Stellvertreter wurde Matthias Bartels. Im selben Jahr zog der Katastrophenschutz die Feldküche aus Großgoltern ab, sodass eine eigene angeschafft wurde.

Erich Schasse musste 2003 nach 3-jähriger Amtszeit und Erreichen der Altersgrenze sein Amt zur Verfügung stellen. Neu gewählt wurden Ortsbrandmeister Norbert Hontzia, Matthias Bartels blieb Stellvertreter und Sascha Krause wurde Löschbezirksleiter.

2005 wurde Sascha Krause zudem zum stellvertretenden Stadtbrandmeister der Stadt Barsinghausen gewählt.

Im März 2007 erhielt die Feuerwehr Großgoltern ein neues Tanklöschfahrzeug TLF16-25. Das ausgemusterte Vorgänger-Tanklöschfahrzeug war zu diesem Zeitpunkt seit über 37 Jahren im Einsatz.

2010 konnte sich die Feuerwehr Großgoltern einen gebrauchten Mannschaftstransportwagen beschaffen, welcher in Eigenregie zu einem modernen Einsatzleitfahrzeug umgebaut wurde.

Im Folgejahr 2011 wurde Sascha Krause zum Ortsbrandmeister gewählt und löste seinen Vorgänger Norbert Hontzia ab, der die Wehr 8 Jahre führte. Hontzia behielt sein Amt als Löschbezirksleiter.

2012 trat Matthias Bartels nicht mehr zur Wahl an und Christian Birkl wurde zum neuen stellvertretenden Ortsbrandmeister gewählt.

Nachdem Christian Birkl aus persönlichen Gründen von seinem Amt zurückgetreten war, wurde Mattias Bartels 2015 erneut zum stellvertretenden Ortsbrandmeister gewählt.

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